Gastblog von Roman Portmann| Pilotprojekt myStep: Schrittzähler anschnallen und los geht’s!

Stimmt_ag_css_Versicherung_blog_mystepWenn eine Kran­ken­kas­se das Bes­te für ihre Kun­den will und gleich­zei­tig den wirt­schaft­li­chen Erfolg des Unter­neh­mens im Auge behält, dann muss sie alles dafür tun, ihre Ver­si­cher­ten gesund zu erhal­ten. Die Stimmt-Kli­en­tin CSS Ver­si­che­rung hat das bei ihrem jüngs­ten Pro­jekt exem­pla­risch getan. Als Gast­blog­ger erklärt Roman Port­mann, Social Media Mana­ger von CSS Ver­si­che­rung, wie «mys­tep» funk­tio­niert und was HSG und ETH damit zu tun haben.

Wie vie­le Schrit­te haben Sie heu­te schon gemacht?

Ab dem 1. Juli zählt bei CSS Ver­si­che­rung jeder Schritt und zwar für die Wis­sen­schaft und für die eige­ne Gesund­heit. CSS Ver­si­che­rung lan­ciert über das Kun­den-Log­in-Por­tal myCSS das befris­te­te Pilot­pro­jekt myS­tep. Für die wis­sen­schaft­li­che Stu­die, die von der Uni­ver­si­tät St.Gallen (HSG) und der ETH Zürich beglei­tet wird, wer­den elek­tro­ni­sche Schritt­zäh­ler ein­ge­setzt. Die Aus­wer­tun­gen sol­len zei­gen, wie ein digi­ta­les Prä­ven­ti­ons­an­ge­bot opti­mal aus­ge­stal­tet wer­den kann. Mit myS­tep trägt CSS Ver­si­che­rung dem wach­sen­den Kun­den­be­dürf­nis zur digi­ta­len Selbst­ver­mes­sung Rech­nung und för­dert das all­ge­mei­ne Gesundheitsbewusstsein.

10‘000 bedeut­sa­me Schrit­te für die Gesundheit, …

10‘000 Schrit­te pro Tag sol­len es sein, um bereits einen äus­serst posi­ti­ven Effekt auf die Gesund­heit zu erzie­len. Das sagt nicht nur die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) son­dern bewei­sen auch vie­le fun­dier­te Stu­di­en, auf denen das Pilot­pro­jekt myS­tep beruht. Mit die­sem Richt­wert, der einer Stre­cke von unge­fähr 6 bis 8 Kilo­me­tern ent­spricht, kön­nen das Immun­sys­tem gestärkt und Stress abge­baut wer­den. Um ein akti­ve­res Leben zu füh­ren, genü­gen klei­ne kon­se­quen­te Ver­än­de­run­gen im All­tag: Zu Fuss ein­kau­fen gehen, Roll­trep­pen und Lif­te mei­den und statt­des­sen die Trep­pe neh­men, eine Sta­ti­on frü­her aus dem Bus aus­stei­gen und den rest­li­chen Weg zu Fuss gehen, in der Mit­tags­pau­se einen Spa­zier­gang machen etc.

…einen wei­te­ren Schritt in der Digi­ta­li­sie­rung im Gesundheitswesen…

Bewe­gung ist also gesund und soll­te geför­dert wer­den. Doch wie genau kann ein ent­spre­chen­des Ange­bot aus­ge­stal­tet wer­den und exis­tiert über­haupt die Bereit­schaft an einem sol­chen Pro­jekt mit­zu­ma­chen? Die­se Fra­gen will die CSS mit dem Pilot­pro­jekt myS­tep bis Ende Jahr klä­ren. Für das Pro­jekt wur­den rund 25‘000 Kun­din­nen und Kun­den (Min­dest­al­ter 18 Jah­re) ange­schrie­ben, die auf myCSS regis­triert sind und durch den Abschluss von CSS-Zusatz­ver­si­che­run­gen Anspruch auf das Gesund­heits­kon­to haben. Über 1‘500 von ihnen haben sich regis­triert, um vom 1. Juli 2015 bis 31. Dezem­ber 2015 frei­wil­lig bei myS­tep mitzumachen.

…und neue Erkennt­nis­se für die Forschung

Um fun­dier­te Erkennt­nis­se über die Teil­nah­me zu erhal­ten, beglei­tet das Health-IS Lab der Uni­ver­si­tät St. Gal­len und ETH Zürich unter der wis­sen­schaft­li­chen Lei­tung von Prof. Dr. Elgar Fleisch das Pro­jekt. Dabei wol­len die For­scher her­aus­fin­den, ob ein sol­ches Ange­bot moti­vie­rend und attrak­tiv ist, wel­che tech­ni­schen Bar­rie­ren es mit sich bringt und ob es hilft, die Bewe­gung im All­tag zu stei­gern. Die Schritt­da­ten, die jede Nacht über den elek­tro­ni­schen Schritt­zäh­ler mit dem Kun­den-Log­in-Por­tal myCSS syn­chro­ni­siert wer­den, wer­ten die For­scher in anony­mi­sier­ter Form aus. Zusätz­lich führt das Health-IS Lab bei den Teil­neh­men­den zwei Umfra­gen durch, um an wei­te­re wich­ti­ge Erkennt­nis­se zu gelan­gen. Auch hier wer­den alle Ant­wor­ten nur anony­mi­siert aus­ge­wer­tet. Es sind kei­ner­lei Rück­schlüs­se auf die Per­so­nen möglich.