CX-Forum 6 Fallstudie | Stimmt | Prototyping in nur drei Wochen

Manch­mal müs­sen auch Pro­fis dazu ler­nen und etwas aus­pro­bie­ren. Die Stimmt AG hat­te sich des­halb die Auf­ga­be gestellt, in nur drei Wochen ein kom­plet­tes Pro­jekt durch­zu­zie­hen. Nutz­nies­ser der Gra­tis­ar­beit soll­te die Ama­vi­ta Apo­the­ke im Zür­cher Bahn­hof Sta­del­ho­fen sein, die sich mehr Besu­cher wünschte.

Der strukturierte Plan

Wie in jeder Ver­ste­hens­pha­se ging es zunächst dar­um her­aus­zu­fin­den, für wen eine Lösung gesucht wird und was des­sen Bedürf­nis­se sind. Danach soll­ten mög­li­che Lösungs­an­sät­ze prio­ri­siert und ein Fokus gesetzt wer­den. In der krea­ti­ven Pha­se galt es, mög­li­che Lösun­gen aus­zu­ar­bei­ten und in Form von Pro­to­ty­pen dar­zu­stel­len. Und schliess­lich ging es um die Veri­fi­zie­rung der Ein­sich­ten: Funk­tio­nie­ren die Lösungs­an­sät­ze tat­säch­lich? Wie kann man sie optimieren?

Konkretes Vorgehen

Eine Lauf­weg­ana­ly­se beleg­te, dass die Apo­the­ke zu weit ab von den Pend­ler­strö­men liegt. Das lässt sich nicht schnell ändern. Doch das Kun­den­er­leb­nis der­je­ni­gen, die vor­bei­kom­men, kann man ver­bes­sern. Von drei Per­so­nas, die Apo­the­ken­kun­den­ty­pen reprä­sen­tie­ren, woll­te man die Kauf­lus­tigs­te beson­ders umwer­ben. Ein Live-Pro­to­typ­ing tes­te­te alle mög­li­chen Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge. Den Stein der Wei­sen fand man nicht, wohl aber die rich­ti­ge Metho­dik, um sol­che Pro­ble­me anzugehen.

Die Zusam­men­fas­sung der Fall­stu­die gibt es hier als PDF:

PDF «Pro­bie­ren geht über Studieren»